Quiz 03 - Design Thinking & User-Centered Innovation

Teste dein Verständnis

Dieses Quiz begleitet Sitzung 3. Es ist rein formativ: nichts wird gespeichert oder benotet, es zählt nicht für die Klausur. Nutze es, um zu prüfen, was schon sitzt und wo du noch einmal in die Folien schauen solltest. Eine falsche Antwort löst eine 10-Sekunden-Sperre aus, bevor ein neuer Versuch möglich ist.

– Der Design-Thinking-Prozess –

1. Was ist der Kern von Design Thinking?

2. Bringe die Phasen des Design-Thinking-Prozesses in die richtige Reihenfolge. Welche Abfolge stimmt?

3. Warum ist der Design-Thinking-Prozess iterativ und nicht linear?

4. Wozu dient ein Lo-Fi-Prototyp (z. B. Papierskizze oder Klick-Attrappe)?

5. Wie heißt die erste Phase des Design-Thinking-Prozesses, in der man die Nutzenden beobachtet und versteht (englischer Fachbegriff, amerikanische Schreibweise)? Gib das eine Wort ein (klein geschrieben).

6. Welche Aussagen zum Design-Thinking-Prozess sind richtig? (Mehrfachauswahl möglich)

– Design als strategische Wahl –

7. Wie lautet der Kern von Dieter Rams’ Gestaltungsmaxime (kanonisch bei Vitsœ)?

8. Welche Lektion illustriert der N26-Fall (mobile-first Design plus Führungswechsel)?

9. Welche Aussagen zur strategischen Wahl „offen vs. geschlossen“ (Apple/Android) sind richtig? (Mehrfachauswahl möglich)

10. Die Wahl „offen vs. geschlossen“ kehrt heute bei einer modernen Technologie wieder. Welche ist gemeint?

– Innovation im Kontext –

11. Ordne die Innovationstypen richtig zu. Welche Zuordnungen stimmen? (Mehrfachauswahl möglich)

12. Was besagt die Grundintuition des Innovator’s Dilemma (Christensen)?

13. Bewerte jede Aussage zum Innovator’s Dilemma und seiner empirischen Kritik als richtig oder falsch.

Disruption im Sinne der Theorie beschreibt ein enges Muster: Einstieg unten, Verbesserung nach oben, Verdrängung des Etablierten.
King & Baatartogtokh (2015) fanden, dass die wenigsten von Christensens eigenen 77 Fällen alle Kriterien der Theorie sauber erfüllen.
Jede große, technisch beeindruckende Veränderung ist im Sinne der Theorie automatisch „disruptiv“.
Disruption ist als „sensitizing concept“ zu verstehen – eine nützliche Linse, kein vorhersagendes Naturgesetz.

14. Bewerte jede Aussage zu den Fällen Kodak und Nokia als richtig oder falsch.

Kodak entwickelte 1975 selbst den ersten Digitalkamera-Prototyp und scheiterte trotzdem – ein Geschäftsmodell-, kein reines Technikversagen.
Nokia hielt auf dem Höhepunkt grob 40–50 % des Marktes (je nach Metrik) und verlor dennoch den Smartphone-Wettbewerb.
Nokia scheiterte, weil dem Konzern die technische Fähigkeit zum Bau eigener Smartphones fehlte.
Kodaks Chapter-11-Insolvenz von 2012 bedeutet, dass das Unternehmen seither dauerhaft und ohne weitere Sorgen stabil dasteht.

– Begriffe auf den Punkt –

15. Wie nennt man den Innovationstyp, bei dem ein einfacher, anfangs schlechterer und billigerer Anbieter einen Markt „von unten“ verändert und den Etablierten verdrängt? Gib das eine Adjektiv ein (klein geschrieben).